Abteilung Leichtathletik

Hier auf dem Sportplatz Oberbergische Straße treffen sich unsere Leichtathleten.
Die Leichtathletikabteilung des Wuppertaler SV wurde im Jahr 2009 von dem Trainerehepaar Corina und Thomas Ediger wiederbelebt und seitdem stetig vergrößert. Abteilungsleiter Thomas Ediger blickt aktuell auf eine aus ca. 85 Mitgliedern bestehende Aktivenschar, von denen über 60 Mitglieder, überwiegend Kinder und Jugendliche, Wettkampfsport betreiben. Dabei verfolgen die Übungsleiter die Philosophie, die jungen Sportlerinnen und Sportler ihren Neigungen und Fähigkeiten entsprechend auszubilden, ohne den Einzelnen in ein vereinstypisches Muster einzuordnen. So wird im Trainingsalltag die gesamte Disziplinvielfalt ausgeschöpft, die sowohl den Hochtalentierten alle Möglichkeiten des Leistungssportes eröffnet, aber auch den Breitensportlern eine Heimat bietet. Dieses breit gefächerte Angebot, u.a. mit Disziplinen wie Stabhochsprung, Hürdenlauf, Langwürfe etc. bedeuten einen hohen logistischen Aufwand, den alle Beteiligten im Interesse der der Abteilung anvertrauten Sportler und des eigenen Anspruches gerne auf sich nehmen.

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Das finanzielle Fundament der Abteilung bilden die jährlichen Mitgliedsbeiträge – ein Anteil am Jugend- und Nachwuchsetat des Gesamtvereins steht den Leichtathleten nicht zur Verfügung. Trotz der minimalen finanziellen Ausstattung und den vorherrschenden infrastrukturellen Schwächen mit Blick auf die Wuppertaler Sportstättenlandschaft konnten in den vergangenen Jahren zahlreiche bundesweite Wettkampferfolge in den Leistungsklassen der Schüler und Jugendlichen errungen werden. So konnten die Athleten des WSV bei den Deutschen Meisterschaften ganz vorne mitmischen und vertraten damit die Hauptstadt des Bergischen Landes. Auch auf Landesebene holten ausschließlich die WSV-Jugendlichen die Medaillen und bilden damit das Wuppertal-Monopol auf Wettkampfebene. Diese Erfolge und Alleinstellungsmerkmal sind der Motor und Motivation, aber auch moralische Verantwortung für die Verantwortlichen, trotz aller Schwierigkeiten weiter an einer stetig steigenden Leistungskurve zu arbeiten.

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Die Basis für die sportlichen Erfolge bildet eine professionell aufgebaute und strukturierte Abteilung, die mit Hilfe einer engagierten Elternschaft mit Leben gefüllt wird und dem Alltag der Leichtathletikabteilung einen familiären Anstrich verleiht - gemeinsames „Anpacken“ gleicht die infrastrukturellen Schwächen unserer Heimatstadt einigermaßen aus. Durch die Einführung einer Leichtathletik AG am Gymnasium Vohwinkel und der seit Jahren bestehenden Kooperation mit der Friedrich-Bayer Realschule in Wuppertal, die weiter intensiviert werden soll, konnten weitere positive Effekte erzielt werden. Aktuelles Beispiel sind die nach den Osterferien 2012 avisierten Talentsichtungstage am Schulzentrum, aus denen sich ein Lösungsansatz für die gerade im Winter vorherrschende Trainingsproblematik des Leichtathletiknachwuchses ergeben könnte. Den jungen Sportlerinnen und Sportlern steht in den Wintermonaten derzeit nur zweimal wöchentlich für je eine 90-minütige Trainingseinheit eine Einfachturnhalle zur Verfügung, die zumindest für die jüngsten Jahrgänge genutzt wird.

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So ist die alles bestimmende Vokabel der WSV-Leichtathleten das Wort „Improvisation“, sei es bei Aktivitäten der Talentsichtung/–förderung, Startgebühren Aufwandsentschädigungen für das Trainerteam, Gerätschaften, Reise- und Unterbringungskosten für Trainingslager oder die Teilnahme an Deutschen Meisterschaften (in 2011: Cottbus, Lage, Bremen und Jena). Mit eigens ausgerichteten Wettkämpfen, wie das, alle zwei Jahre, an zwei Tagen durchgeführte „Pfingstsportfest“ oder die „WSV-Werfertage“ werden die erzielten Reinerlöse zur Aufbesserung des Abteilungsbudgets verwendet. Logistisch (z.B. Unterbringung, Catering) werden die Veranstaltungen aus dem Partnernetzwerk des Gesamtverein unterstützt.

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Nicht zu vergessen sind etliche Einzelpersonen, die ihre persönlichen Fähigkeiten auf den unterschiedlichsten Ebenen in die Leichtathletikabteilung des Wuppertaler SV einfließen lassen und damit zu einer absolut förderungswürdigen Gesamtkonzeption beitragen.