11.03.2017 | WSV bleibt bei Kaisertour ungekrönt

0:1 am Tivoli gegen Alemannia Aachen

Der WSV auf Kaisertour in Aachen - und über 1500 Fans, die als #DieRotBlaueEinheit zusammen mit der Mannschaft unterwegs waren, haben sie mitgemacht! Bei der Startaufstellung von Stefan Vollmerhausen gab es im Vergleich zum Spiel Verl eine Änderung: Statt Davide Leikauf kam der im letzten Spiel gelbgesperrte Niklas Heidemann wieder auf der Linksverteidigerposition zum Einsatz.

Das Spiel begann mit zwei Chancen für Aachen (3.) und (11.), wobei Letztere durch einen Pressschlag von Grebe und Gödde entstand. Nach zwanzig Minuten konnte Holldack offensiv ein Zeichen setzen: Sein Freistoß verfehlte das Tor um einen Meter. Vier Minuten später war es Schottland-Import Teijsse, der aus spitzem Winkel einen Aachener Verteidiger drei Meter vor der Linie anschoss. In der 38. Minute kochten dann nach einem Foul von Mohammad die Emotionen hoch: Der Mittelfeldakteur der Aachener foulte Pytlik übel und zettelte so eine Rudelbildung an, nachdem er selbst und Gaetano Manno auf WSV-Seite den gelben Karton sah. Kurz vor der Pause dann die 100%ige Chance für unseren WSV: Nach einem tollen Fernschuss von Jan Holldack gegen den Innenpfosten stand Ivan eigentlich goldrichtig - konnte den Ball aus zwei Metern frei vor dem Tor aber nicht in die Maschen bugsieren. Mit einem 0:0 ging es in die Pause.

Nach dem Seitenwechsel konnte der WSV nicht an die gute Chance zum Ende des ersten Durchgangs anknüpfen. Mickels war nach einem schnellen Gegenstoß der Aachener frei vor dem Tor von Wickl und konnte den Ball versenken (55.). Kurz danach setzte Aachen noch einen Freistoß aus zwanzig Meter knapp am WSV-Tor vorbei (63.) und Ex-WSV-Spieler Dominik Ernst konnte einen Konter nicht vergolden (65.), sondern schoss drüber.Die beste Chance für den WSV hatten dann noch Holldack (82.) und Teijsse mit einem Fallrückzieher neben den Kasten (90.+2).

Fazit: Kämpferisch kann der WSV sich nichts vorwerfen lassen und allein von den Einzelspielern ist Alemannia Aachen sicherlich unter den Top 3 Teams der Liga. Aber das soll keine Ausrede sein: Alemannia wollte eine Reaktion auf das 0:4 gegen Bonn in der Vorwoche zeigen und hat das auch getan. Sie waren der erwartet schwere Gegner.

Das ganze Spiel noch mal zum Nachlesen im Ticker
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Foto: WSV-Medienteam
Spielbericht: Sebastian Schorre