Historie

Zukunft durch Tradition - Wuppertaler SV Beachsoccer
Im winterlichen Übergang zur Saison 2011/2012 reifte der Gedanke Beachsoccer auch in Deutschland auf einen nachhaltigen Weg zu bringen. Im Fokus stand dabei der Gedanke, eine Vereinsmannschaft zu formen, die im europäischen Vergleich mithalten kann. Wir haben uns gefragt, warum die besten Spieler aus Deutschland für mehr oder weniger gutes Geld ständig ins Ausland fahren mussten, um für gute Klubteams zu spielen. Da wir mittlerweile viele begeisterte Spieler aus dem Tal an der Wupper vereint hatten, lag der Gedanke nah, nun aktiv zu werden. Die primäre Idee beinhaltete zunächst die Etablierung eines professionellen Trainingsbetriebes, welches in dieser Sportart gerade zur Winterzeit gar nicht so einfach ist.

Eine vernünftige Vorbereitung konnte mit viel Eigenaufwand dennoch realisiert werden, und so wurde in Korrespondenz mit den damaligen Verantwortlichen des Wuppertaler SV die Mannschaft erstmals ins Leben gerufen. Eine Kooperation mit einem großen Fußballverein war in der Beachsoccer-Szene immerhin absolut außergewöhnlich. Aufgrund der Situation in der sich der WSV damals befand, war es für uns nicht jedoch gar nicht so leicht, unsere ehrgeizigen Ziele zu verwirklichen. Herr Lothar Wirth besorgte uns nach Absprache zu Saisonbeginn immerhin die ersten Trikotsätze, sodass wir 2012 einheitlich auftreten konnten und an den ersten Qualifikationsturnieren quer durch Deutschland teilnehmen konnten.
Das Anfangs-Jahr gestaltete sich sportlich direkt positiv, sodass sich das Team durch die guten Ergebnisse direkt für das Finale um die deutsche Meisterschaft in Wadgassen qualifizieren konnte. In diesem Modus trafen die besten 24 aus 800 Teams gegeneinander an. Nachdem am ersten Tag alle Spiele gewonnen werden konnten (unter anderem wurde Köln besiegt), musste das junge am zweiten Tag einige Niederlagen u.a. gegen Berlin einstecken. Trotzdem reichte es für das Achtelfinale, das jedoch leider nach Verlängerung im 9m Schießen verloren wurde. So landete der Wuppertaler SV im ersten Jahr des Bestehens auf Rang 9 und qualifizierte sich damit für die erste Bundesligasaison im Jahre 2013.

Diese ersten Schritte bildeten die Grundlage für den Weg des WSV Beachsoccer.
Die Initialidee kam vom Beachsoccer-Veteran Leander Breithausen, der mit seiner großen Erfahrung und seiner Begeisterungsfähigkeit andere Spieler für die Trendsportart begeistern konnte.
Hilfe für die Umsetzung seiner Idee erhielt der damalige Nationalspieler von seinen Freunden und Mitspielern Mirko Brüggemann und René Blancbois. Das Trio legte so den Grundstein für den aufstrebenden Verein.
Das Engagement von Mario Juvet und Dirk Osenberg verhalf der Abteilung dann zu einer völlig neuen Dimension.
Bis heute wurden so zahlreiche nationale und internationale Turniere auf sportlichem Top- Niveau gespielt, und einige Beachsoccer-Größen und/oder ehemalige Fußball-Profis, trugen bereits das Trikot des WSV.
Auch beim Footvolley hat sich der Verein schon blicken lassen.
Einige weitere Highlights waren bisher bestimmt der eigene Platzbau, die stetige Jugendarbeit in Form von Kidscamps oder wissenschaftliche Beiträge sowie Ehrungen an der Universität Wuppertal.