15.06.2016 | Spielberichte

Eine kurze Zusammenfassung der ersten beiden Spieltage:

1. Spieltag

Man rechnete sich nichts aus, jeder Punkt wäre ein Plus gewesen. Die ersatzgeschwächte Mannschaft des WSV hatte am ersten Spieltag nichts zu verlieren.

vs. Ibbenbüren 3:7
Zwei Drittel spielte der WSV gegen den Liga-Gewinner gut mit. Eine fünfminütige Schwächephase im zweiten Drittel ermöglichte Ibbenbüren gleich 5 Treffer. Das war nicht zu kompensieren. Zwar konnten einige Stärken der Lords abgewehrt werden, aber zu wenig Druck auf den Rückraum ließ immer wieder gefährliche Torschüsse zu. Oft fanden diese gar nicht den direkten Weg ins Tor, aber durch die Handlungsschnelligkeit der Ibbenbürener, konnten diese Bälle häufig verlängert, oder Abpraller zum Torerfolg genutzt werden. Im Gegenzug haperte es im Angriffsspiel des WSV, welches eher aus Einzelaktionen bestand. Ein Festmachen des Balles durch den Pivot und abgesprochene Laufwege der Flügel wurden zu selten intensiviert.
Ibbenbüren spielt nun schon seit längerem mit fast derselben Mannschaft zusammen. Während der WSV mal wieder in ganz neuer Konstellation auflief. Diese Diskrepanz erkannte man immer wieder im jeweiligen Zusammenspiel.

vs. Rostocker Robben 2:4
Ein denkbar knappes Spiel gegen den deutschen Meister. Das defensive Konzept wurde sehr gut umgesetzt, sodass den Robben sehr wenig einfiel. 3 Standardsituationen verhalfen den Robben letztlich zum Sieg. In diesen Aktionen stellte sich der WSV ziemlich blauäugig an. Schade, da wäre mehr drin gewesen. Das Angriffsspiel war zwar wieder stark ausbaufähig, aber 4 mal Aluminium zeugt auch von einer gehörigen Portion Pech.

vs. Hamburger SV 4:6
Die neuformierte Truppe aus Hamburg spielt selbst noch keinen geschliffenen Beachsoccer, aber Trainerfuchs Stefano Mari macht die Truppe vom HSV immer zu einem unangenehmen Gegner. Das Spiel versprach kein Zungenschnalzen für Ästheten - und so sollte es auch kommen. Der HSV kannte die Stärken unserer Mannschaft, genauso wie anders herum. Keine Mannschaft vermochte es durch alternative Spielsituationen für viel Gefahr zu sorgen. Der WSV spielte zudem mit neuem TW Haider Abdelkader, der sein erstes Beachsoccer-Spiel bestritt. Irgendwann muss man schließlich ins kalte Wasser geworfen werden. Dadurch kam natürlich mehr Hektik ins Spiel, obwohl Haider seine Sache sehr gut machte. Entschieden wurde das Spiel dann durch Pfiffe des Schiedsrichters. Gleich vier 9-Meter (oder am 9m-Punkt) wurden dem HSV zugesprochen.

Zweiter Spieltag

Am zweiten Spieltag erhoffte man sich 9 Punkte, denn die Aufgaben schienen lösbar.

vs. Real Münster 4:10
Das bisher schlechteste Spiel der Saison unterlief dem WSV gegen Münster. Dabei standen die Vorzeichen gar nicht so schlecht. Immerhin waren einige Leistungsträger wieder dabei. Der WSV stellte um, und Spielertrainer Mirko Brüggemann konnte auf seine Lieblingsposition als Pivot wechseln. Zwar konnten sich immer wieder gute Chancen erspielt werden, doch defensiv brannte der Baum. Real Münster spielte dabei etwas unkonventionell. Es wurde aus allen Lagen geballert. Zu häufig verpasste man es, Spieler frühzeitig zu stellen, um diese Abschlüsse zu blocken. der WSV ließ Handlungsschnelligkeit und enges Zweikampfverhalten vermissen. Durch den Tor-Vorsprung drehte Real im Gegenzug richtig auf und es funktionierte fast alles bei Ihnen. Mit dem Vorsprung im Rücken wurde noch mehr das Überzahl-Spiel mit dem Torwart forciert. Der WSV wirkte dagegen überfordert, und rotierte entweder gar nicht, oder viel zu langsam. So boten sich Real immer wieder gute Einschussmöglichkeiten.

vs. Bavaria Beach Bazis 6:7
Wohl einer der unnötigsten Niederlagen des WSV. Die Stärken der Bazis waren schnell ausgemacht, genauso wie ihre Schwächen. Bis zum letzten Drittel wurden diese Parameter auch berücksichtigt, und man führte mit drei Toren Abstand. Ryan Hagen war vorne ein Wirbelwind. Im letzten Drittel brach dann das große Chaos aus. Anstatt Ruhe in das Spiel zu bringen, verhedderte man sich immer wieder in Zweikämpfen, welche die Schiedsrichter nur allzu gern für die Bazis pfiffen. Die Mischung aus fragwürdigen Schiedsrichter-Entscheidungen und selbstverschuldeten unnötigen Zweikämpfen evozierte ein ordentliches Durcheinander. Dabei hatte man die Partie bis dato im Griff. Die Bazis kämpften währenddessen leidenschaftlich. Exemplarisch dann die Führung der Bazis: Ein Spieler der Bayern läuft sich in der linken Ecke fest und ist gestellt. Spielertrainer Mirko Brüggemann stochert den Ball zu Ecke. Der Spieler schreit auf, der Schiedsrichter entscheidet prompt auf 9 Meter.
Insgesamt eine sehr bittere, da vermeidbare Niederlage.

vs. Leipzig 2:6
Der erste Dreier musste her, und endlich sollte es auch klappen. Nachdem zuvor zahlreiche Spiele äußerst knapp verloren gingen, war dieses Spiel zu keinem Zeitpunkt gefährdet. Patrick Edenhofner und Ryan Hagen erwischten einen Sahne-Tag und erarbeiteten sich selbständig zahlreiche Torchancen. Hinten agierte man mit mehr Souveränität und Kalkül als zuvor. Das man häufiger ins 2/2 wechselte, wirkte sich sehr positiv aus. Ein Freistoß und ein Eigentor waren die einzigen Schönheitsfehler in dem lang ersehnten erfolgreichen Spiel.

Zwischenfazit: Es hätten schon durchaus 6 Punkte mehr sein sollen. Allerdings befindet sich die Abteilung in einer Entwicklungsphase. Es wurden einige neue Strukturen geschaffen, und der Kader befindet sich im Umbruch. Das Ziel, besser abzuschneiden als letztes Jahr ist noch möglich, aber dafür müssen nun weitere Punkte her!

29.03.2016 | Bald geht es wieder los...

Der Sommer nähert sich, und die Vorbereitungen zur Beachsoccer-Saison 2016 laufen auf Hochtouren.

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