2:1 im Regionalliga-Duell: Testspiel-Sieg gegen Eintracht Trier

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Drittes Testspiel, dritter Sieg: Im Regionalliga-Duell gegen den künftigen Südwest-Vertreter Eintracht Trier gelang dem Wuppertaler SV in Merxheim/Nahe ein 2:1-Erfolg. Trotz der bislang intensiven Trainingswoche in Bad Kreuznach zeigte die Mannschaft von Trainer Hans-Günter Bruns, bei der Jan-Steffen Meier wegen Achillessehnenproblemen passen musste, eine engagierte Leistung.

Von Beginn an entwickelte sich ein offenes Spiel, wobei der WSV die ersten und Eintracht Trier vor der Pause die besseren Chancen hatte. In der sechsten Minute war es Gastspieler Laurenz Wassinger, der den ersten Schuss absetzte. Fünf Minuten nahm Danny Cornelius das Leder direkt  – Robert Fleßers stand im Abseits. Dann die Eintracht: Christoph Anton tauchte plötzlich drei vorm Tor auf, doch der Pfosten stand Zählbarem im Weg (12.). Nach einer Viertelstunde wäre Cornelius beinahe der Vorlagengeber für ein Trierer Eigentor gewesen. Auch an der nächsten Szene war der Neuzugang vom VfB Lübeck beteiligt: André Wiwerink stieg nach einer Flanke von Cornelius am höchsten, platzierte aber zu mittig (17.). In der 28. Minute wurde Anton erneut mustergültig freigespielt – diesmal wurde sein Schuss abgeblockt. Drei Minuten später köpfte Maximilian Watzka über das Tor von Christoph Semmler. Dann wieder Aluminium: Alon Abelski zirkelte einen Freistoß an die Latte (35.). Mit dem Halbzeitpfiff zappelte das Leder dann im Trierer Tor – doch Raschid El Hammouchi bereitete mit der Hand vor.

Nach dem Wiederanpfiff folgten die interessantesten drei Minuten der Partie: Zunächst bediente Robert Mainka den eingewechselten Marcel Landers, der zur Führung einschob (49.). Auf der anderen Seite leistete sich Martin Klafflsberger ein unnötiges Foulspiel, lenkte aber den von Triers Baldo Di Gregorio geschossenen Strafstoß zur Ecke (50.). Und die hatte es in sich: Abelski brachte den Standard zum Tor – und der Ball schlug im kurzen Eck ein (51.). Die Schlussphase gehörte dem WSV: In der 70. Minute setzte Christian Knappmann einen Kopfballaufsetzer nach Flanke von Lutz Radojewski knapp daneben. Vier Minuten später zielte der Torjäger besser: Nach einem Handspiel von Triers Kapitän Torge Hollmann verwandelte "Knappi" – mit Unterstützung des Innenpfostens – vom Elfmeterpunkt. Danny Cornelius (82./87.) hätte das Ergebnis noch erhöhen können.

Nach dem Abpfiff gab´s noch ein gemeinsames Foto mit der Mannschaft und den mitgereisten WSV-Fans. Und die Spieler hatten noch ein Dankeschön auf Lager: Für die Rückfahrt spendierten sie ihren Anhängern zwei Kisten des heimischen Gerstensafts. Das Trainingslager endet am Samstag mit einem weiteren Testspiel: Auf der Rückfahrt macht der WSV beim TSV Emmelshausen, einem künftigen Verbandsligisten aus dem Hunsrück, Station.

WSV: Semmler – El Hammouchi (65. Radojewski), Polk (46. Haas), Wiwerink, Wolf (46. Herzenbruch) – Fleßers (46. Moosmayer), Abel (46. Reichert) – Wassinger (46. Landers), Mainka (65. Weggen), Cornelius – Quotschalla (46. Knappmann). Trainer: Hans-Günter Bruns

Eintracht Trier: Lengsfeld – Brighache, Kröner, Hollmann, Zittlau – Di Gregorio – Lewerenz, Abelski, Anton, Watzka (76. Spang) – Fuchs (70. Sözen). Trainer: Roland Seitz

Schiedsrichter: Torsten Bauer (Seesbach).

Zuschauer: 250.

Tore: 1:0 Landers (49.), 1:1 Abelski (51.), 2:1 Knappmann (74./Handelfmeter)






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