Aufgalopp in die neue Saison: Trainingsauftakt am Freudenberg
Aus der Sonne Spaniens direkt in den Wuppertaler Schmuddelsommer: Sechs Wochen vor dem Start in die neue Regionalliga West begrüßte der sichtlich erholte WSV-Trainer Hans-Günter Bruns seine Mannschaft zum Trainingsauftakt. Zunächst stellte sich im Stadion der der neue Manager Tobias Gebert den Spielern vor, dann ging´s zur ersten Einheit auf den Freudenberg.
Außer Co-Trainer Jörg Jung, der zwar anwesend war, aber erst am nächsten Montag zum Team stößt, waren alle Neuzugänge, ein Testspieler (Mike Kuta) und zwei Akteure der zweiten Mannschaft (Kevin Weggen, Markus Wolf) mit von der Partie. Tom Moosmayer fehlte auf Grund einer leichten Erkältung – der Kapitän hat sich bei seiner scharlachkranken Tochter angesteckt. Zusammen mit dem Sport- und Bäderamt hatte der WSV kürzlich die Platzbelegung für die nächsten sechs Wochen abgestimmt – angesichts von Rasensperrzeiten und den Interessen von Uni, Schulen und anderen Vereinen ein komplexes Konstrukt. Immerhin: Zwischen dem 7. und 14. Juli kann der Trainingsplatz am Freudenberg, auf dem die meisten der 44 vorgesehenen Einheiten stattfinden werden, regenerieren. In jener Woche bezieht der WSV sein Trainingslager im rheinland-pfälzischen Kurort Bad Kreuznach, wo neben einem strammen Pensum von teils drei Einheiten pro Tag auch drei Testspiele vorgesehen sind. Eine wichtige Rolle in der Vorbereitungsphase kommt Athletiktrainer Thomas Ediger zu, der in Abstimmung mit Bruns ein spezielles Trainingsprogramm für den Ausdauerbereich erarbeitet hat. Das Hochintensive Intervalltraining (HIT) führt in kurzer Zeit zu einer gesteigerten Ausdauerleistungsfähigkeit. Um die Ausgangswerte festzustellen, findet am kommenden Mittwoch ein Laktattest an der Oberbergischen Straße statt. An gleicher Stelle steigt auch das erste Testspiel: Am 4. Juli (19.00 Uhr) spielt der WSV gegen den FSV Vohwinkel.















